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wohnen & leben
Wohnen und Finanzieren
Samstagsbeilage Münchner Merkur/tz / Wochenende 30./31. Juli 2005

Ohne Barrieren wohnt es sich leichter

Barrierefreies Wohnen ist ein Thema, das alle angeht und vor allem: Es hält für alle eine Menge Annehmlichkeiten bereit. Ein Blick in die Wohnung von Ralph Seifert.

Ralph Seifert ist seit einem guten halben Jahr Behindertenbeauftragtger im Landkreis Bad Tölz/Wolfratshausen. Der 36-jährige sitzt nach einem Motorradunfall im Rollstuhl und hat danach eine neue Wohnung beziehen müssen. "Die alte war einfach nicht barrierefrei umzubauen." Das neue Zuhause ist ein Musterbeispiel dafür geworden, wie barrierefreies Wohnen heute aussieht. "Und", so betont Seifert, "die Grundausstattung ist nicht so teuer wie manche denken." Der Aufzug, der ihn ins Untergeschoss in einen eigenen Sanitärbereich mit WC, Dusche und Whirlpool sowie verschiedenen Trainingsgeräten bringt. Allerdings waren dafür schon 20.000 Euro fällig. Um ihn überhaupt bauen zu können, war zudem ein Wintergarten nötig. Der Aufzug fährt quasi ausserhalb des Gebäudes ins Souterrain, das sich Seifert zu einer wahren Wellness-Oase ausgebaut hat.

Der Reihe nach

"Wer barrierefrei bauen möchte", erklärt Seifert, "der sollte sich der Reihe nach folgende vier Bereiche vornehmen: Hauseingang, Verkehrswege in der Wohnung, Sanitärbereich und schließlich den Küchenbereich." Die Küche im Hause Seifert ist nicht nur etwas für Rollstuhlfahrer. Seifert: "Auch wer den ganzen Tag am Schalter steht, kocht ganz gern im Sitzen." Was kein Problem ist, solange das Backrohr nicht unter den Kochplatten angebracht ist und die Spüle keinen Unterschrank hat. Im Sanitärbereich gehören die Dusche ohne Einstiegsbehinderun und die vorgezogene WC-Schüssel (für den WC-Rollstuhl) zur Grundversorgung. Erst danach kommt die abgesenkte Badewanne, die nicht nur praktisch ist, sondern auch elegant aussieht. Als Whirlpool ausgebaut wird die einstige Nasszelle so zum Wellness-Areal.

Eingangsprobleme

Nach wie vor die größten Probleme bereitet immer noch der Eingangsbereich. Seifert: "Wer die Wahl zwischen Treppe und Rampe hat, benützt die Rampe. Trotzdem werden immer noch teure Treppen gebaut, statt einfacher Rampen." Für sich hat Seifert das Problem dadurch gelöst, dass er seinen Eingang über eine Rampe in der Garage erschloss. Vorteil: "Da kann ich trockenen Fußes ins Auto einsteigen", freut sich Seifert.

Hier gibt es guten Rat

In seinem früheren Beruf als Schreiner kann Ralph Seifert seit dem Unfall nicht mehr arbeiten. Seine Energie steckt er jetzt in sein Engagement als Behindertenbeauftragter. Über die Beratungsstelle Arcum im Landratsamt (auf dem flintareal) bietet er Wohnberatung an. "Viele wissen auch nicht, dass es Zuschüsse für solche Vorhaben von der Pflegekasse, Krankenkasse oder von Stiftungen gibt." Telefonisch ist Seifert für Anfragen unter (0 88 57) 69 77 46 erreichbar oder unter E-Mail ralph-seifert@t-online.de. Infos zum barrierefreien Wohnen gibt es auch im Internet unter www.mobilae.de.

 

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Süddeutsche Zeitung, Freitag 30.09.2005

Einsatz für barrierefreies Bauen

Behindertenbeauftragter Ralph Seifert stellt sich und seine Arbeit vor

Schnelle und unkonventionelle Hilfe verspricht Ralph Seifert Menschen mit Behinderung, die sich an ihn wenden. Er ist seit 1. Januar 2005 Behindertenbeauftragter des Landkreises. Beim ersten Treffen mit den Behindertenbeauftragten der Gemeinden stellte Seifert seine Arbeit vor.
Die Beauftragten wollen sich künftig regelmäßig ein- bis zweimal pro Jahr treffen und so die Unterstützung von Behinderten verbessern. Wie Seifert sagte, sei die Hemmschwelle niedriger, wenn man scih in der eigenen Stadt oder Gemeinde an jemanden wenden könne, den man vielleicht schon kenne. Sehr oft könne vor Ort geholfen werden, wenn nicht, werde er, Seifert, hinzugezogen. Dass es die Beauftragten gebe, sei aber noch zu wenig bekannt.
Siefert möchte sich dafür einsetzen, dass beim Neu- oder Umbau von Wohnungen, Gaststätten, Hotels und anderen öffentlichen Gebäuden auf das bayerische Behindertengleichstellungsgesetz geachtet wird. Er hat dazu ein Faltblatt und eine großformatige Broschüre erarbeitet. Eine weitere Aufgabe sei es, behinderten Touristen den Landkreis zu erschließen. "Es gibt noch viel zu wenige barrierefreie Ferienmöglichkeiten", bemängelte er. Dabei kämen sowohl diese als auch der Behinderten gerechte Wohnungsbau ebenso alten Menschen zugute. Gerade mittelständische Betriebe könnten sich indiesem zukunftsträchtigen Bereich profilieren, sagte Seifert.
Die Behindertenbeauftragten schilderten die Situation in ihren Orten und machten Vorschläge, was der Landkreis verbessern könne. Eine Anregung war, die Behindertenbeauftragten in den Internetauftritt des Landkreises aufzunehmen. Bedauert wurde von mehreren Anwesenden, dass behinderte Kinder kaum an Ferienpassaktionen teilnähmen. Um das zu erreichen, bedarf es laut Seifert "einer Bewusstseinsänderungen auf breiter Ebene". Gerhard Grasberger, Behindertenbeauftragter der Stadt Bad Tölz, mahnte, man dürfe die Belange der Menschen mit geistiger oder psychischer Behinderung nicht vergessen. Seifert ist unter den Telefonnummern 08857 / 69 77 46 oder 08041 / 792 78 18 zu erreichen, sowie per E-Mail Ralph-Seifert@t-online.de.
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Süddeutsche Zeitung -Feuilleton- 20. Januar 2005

Die Architektur der Alterspyramide

When I´m sixty-four: Die Gesellschaft wird immer älter - aber die Konzepte für altersgerechte Häuser und Städte müssen endlich jünger werden

Lässig steht er da, der schlanke grauhaarige Mann neben seiner Harley. Tatsächliches Alter: um die 60. Gefühltes Alter: etwa 30, so jung also wie die blondierte Begleiterin, die sehnsüchtig darauf wartet, mit ihm in den so genannten letzten Lebensabschnitt zu starten. Wenn man der Werbung glauben kann, dann brauchen wir uns um unsere Zukunft keine Sorgen zu machen. Wir sehen im Alter gut aus, sind nicht allein und immer unterwegs. Und wenn wir uns dann doch einmal den Arm brehcen, dann kommt eine junge Südländerin, die uns einen appetitlichen Tomatensalat zubereitet und die gebügelten Hemden in unseren Schrank räumt. So sehen das zumindest die Banken und Versicherungen, die in letzter Zeit das Alter für ihre Spots entdeckt haben und uns mit bunten Bildern suggerieren, dass wir unser Älterwerden nicht zu fürchten brauchen - dank der richtigen Vorsorge, versteht sich.
Die Werbung ist ein treffender Seismologe der gesellschaftlichen Befindlichkeiten - wohl aber nicht der ehrlichste. Die etwas neutraleren Statistiker sehen das Altern unserer Gesellschaft nämlich ein wenig anders: Als eine beängstigend fragile, auf den Kopf gestellte und an den Seiten weich wabernde Pyramide, die harte Fakten verheißt: SChon im Jahr 2010, in nur fünf Jahren also, werden 16 Millionen Menschen älter sein als 60. Im Jahr 2050 wird dann jeder dritte Deutsche zur Generation der Übersechzigjährigen zählen. Mit einer Lebenserwartung, die - so weiß man es heute - deutlich über 80 Jahren liegen wird.
Wir werden also tatsächlich an Policen, Fonds und Renten nicht vorbeikommen, wenn wir auch im Alter eine Garage für das Motorrad und ein Dach über dem kopf haben wollen. Wie dieses Dach aber aussehen wird, das kann uns ein Versicherungsschein nicht sagen. Keiner weiß, ob er im Alter eher dem rüstigen, gut versorgten Biker entsprechen wird, an den die Werber uns glauben lassen wollen, oder ob er einsam auf den unterbezahlten Zivi warten muss, der ihm beim Waschen hilft. Sicher ist jedoch, dass dem Wohnen und der Wohnumgebung eine stärkere Bedeutung zukommen wird als je zuvor - tritt doch die Arbeitswelt als Alternative zur Wohnwlet im Rentenalter in gleichem Maß in den Hintergrund wie die Beweglichkeit abnimmt. Und sicher ist somit auch, dass es nciht nur eine Aufgabe von Politik und Finanzwelt, Ärzten, Altersforschern und deren Werbeagenturen sein kann, sich jetzt mit unserem demografischen Wandel auseinander zu setzen, sondern dass auch und vor allem die Architekten und Stadtplaner Lösungen erarbieten müssen für den Umbau unserer Gesellschaft.

Unbequeme Duschen

Denn gerüstet für die kommenden Veränderungen sind heute weder die Wohnungen noch die Städte. Probleme fangen hier beim unkomfortablen Duscheinstieg an und hören bei zu klein ausgeschilderten Preisetiketten im Supermarkt und hoch gelegenen Bustüren noch lange nicht auf. Es geht um Details ebenso wie um das große Ganze der städtischen Gemeinschaft, es geht um Konzepte, Funktionen und Visionen, darum, ein drohendes gesellschaftliches Ungleichgewicht abzufangen und eine Stabilität im Miteinander von Alt und Jung zu entwerfen. Es geht also um das Handwerkszeug von Architekten.
Leicht wird es ihnen zugegebenermaßen nicht gemacht. Es zeigt sich nämlich - das hat beispielsweise die Schweizer Age Stiftung in ihrem letzten Report zum Thema "Wohen im Alter" herausgefunden -, dass auf Grund des ausgeprägten Generationenwandels eine lineare Fortschreibung der aktuellen Lebens- und Wohnlage heutiger älterer Menschen als Planungsgrundlage fpr die Zukunft der falsche Weg ist - feiern doch in diesem Jahr Menschen ihren 90. Geburtstag, die Wirtschaftskrisen und einen Weltkrieg kennen gelernt habne und daher meist heute noch sparsam leben.
Die heute Siebzigjährigen dagegen sind in einer Wachstumsphase groß geworden. Ihre Kinder wiederum erlebten die Auflöäsung kultureller Werte, die Expansion des Bildungssystems und eine zunehmende Mobilität. Alternativen Wohnformen, wie etwa WG´s, werden diese Personen im Alter vermutlich aufgeschlossener gegenüberstehen als ihre Eltern und Großeltern. Gleichzeitig werden die Grenzen des Wohlfahrtsstaats bei ihren Renten deutlicher sichtbar.
Wo also anfangen, wie planen? Sicher ist, da sind sich alle Untersuchungen einig, dass der Wunsch nach möglichst langer Selbständigkeit, möglichst in den bekannten vier Wänden, bei älteren Menschen im Vordergrund steht, und tatsächlich leben heute auch gut 90 Prozent der älteren Bevölkerung in ihren alten Wohnungen oder Häusern, inmitten ihrer angestammten Umgebung also, inmitten von Erinnerunge, die das Altern erträglich machen. Klug war somit, wer schon früh an Alternativen zu Treppen und Schwellen gedacht hat, an praktikable Badezimmer- und Küchengrößen, die auch mit Gehhilfe oder Rollstuhl zu nutzen sind, oder gar daran, dass ein großes Haus sich in kleinere Einheiten umbauen lässt. Und doch wäre es zu wenig, die Aufgabe der Architekten auf seniorengerechtes und barrierefreies Bauen zu reduzieren. Das schließlich macht aus den vorstädtischen Eigenheimvierteln, in die vor Jahrzehnten junge Familien eingezogen sind - die Besitzer werden also in den nächsten Jahren etwa gleichzeitig in Rente gehen - noch keine lebendigen Nachbarschaften. Und sie werden auch nicht zu den in Amerikas sonnigem Süden so beliebten sun cities mutieren - oder wie die Altenghettos dort sonst noch heißen mögen-, sondern einfach nur an Lebensqualität verlieren.
Wer heute die Zukunft planen möchte, der muss sich vor allem um das Wohnumfeld, um den Städtebau Gedanken machen. Die Architekturhochschulen tun das inzwischen in verstärktem Maße. Auch in den Städten gibt es Initiativen: So hat beispielsweise die Stadt Bielefeld, eine Demographie-Beauftragte eingestellt, die sich um abgeflachte Bürgersteige und längere Ampelphasen kümmern will. Denn auch das wurde in sämtlichen Untersuchungen festgestellt: Wohnen im Alter endet nicht an der Haustür, die Sicherheitsbedürfnisse der Älteren müssen bei der städtischen Planung genau so berücksichtigt werden wie die Mobilität der Massen und die Einbindung in das soziale und kulturelle Leben.
Wie gut wäre es daher, wenn endlich ein Architekt die mobile Immobilie erfinden würde, die ein junger Mensch, wenn er eine Familie gründet, aus der Stadt ins Grüne schiebt, dort ein wenig aufbläst und die Lichtschalter und Türgriffe auf kinderkompatible 70 Zentimeter herunterfährt. Die kann er dann nach der Grundschulzeit wieder auf normale Höhe schieben, bevor er aus dem Haus 30 Jahre später die Luft herauslässt, die Griffe sukzessive wieder nach unten fährt und das Ganze mit etwa 65 zurück in die Stadtmitte karrt, damit er ohne Auto weiterhin am städtischen Leben teilnehmen und in der Nähe von Pflege- und Serviceeinrichtungen wohnen kann.
So lange das jedoch nichts ist als eine traumhafte Raumphantasie, sind bodenständigere Alternativen gefragt. Denn das klassische Altersheim, vor allem das auf der grünen Wiese, so sagt Hartmut Braun, Vorstandsvorsitzender des Kuratoriums Wohen, "gehört der Vergangenheit an". Wobei fraglich ist, ob die heute viel diskutierte Alters-WG die Zukunft sein wird. Das Land NRW jedenfalls fördert diese seit 2004 als "Gruppenwohnungen für bis zu acht ältere, pflegebedürftige oder behinderte Menschen, die ihre Betreuung individuell mit Hilfe ambulanter Dienste organisieren". Günstiger als Seniorenresidenzen, die ihren Kunden 3000 bis 5000 Euro monatlich abverlangen, und die sich nachweislich immer weniger Menschen leisten können, sind die WGs jedenfalls allemal. Und selbst für Demenzkranke, Menschen also, die unter "Altersschwachsinn" leiden, als Folge etwa von Alzheimer, Schlaganfällen, Durchblutunsstörungen im Hirn oder Alkoholmissbrauch, kann diese Form des Zusammenlebens bestens geeignet sein - wenn man ihnen architektonisch entgegenkommt: mit kleinen Wohnungen, übersichtlicher Grundrissaufteilung, guter Lichtführung und einer unverwechselbaren, orientierungstiftenden Raumgestaltung.
Orientierung udn Einbindung in ein vitales städtisches Umfeld - das war es auch, was der Architekt Arno Lederer für die betreuten Altenwohungen samt Sozialstation und Gemeinderäumen in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen wollte: Dank der abgetreppten Grundrisstaffelung haben dort alle Bewohner einen freien Blick auf die angrenzende Kirche - und damit einen Fixpunkt auch bei zeitweiligen Orientierungsschwierigkeiten. Sämtliche Wohungen werden über einen Laubengang erschlossen, der zwar für einen erhähten Anteil an so genannter Verkehrsfläche sorgt, den Alten aber einen internen Sapzierweg bietet samt Bänken zum unkompliezierten Nachbarschaftsplausch. Und der zudem für eine gute Durchlüftung der Wohnungen sorgt, das sich Bäder und Küchen auf diesen Gang hin öffnen.

Orte der Begegnung

Ganz anders als der expressive Ziegelbau in Stuttgart sieht hingegen das Altenpflegeheim in den Tiroler Bergen aus. Wie eine gläserne Schachtel hat der Architekt Johann Obermoser die Senioreneinrichtung gestaltet. Und ist damit dme Haus in Stuttgart konzeptionell dann doch wieder sehr ähnlich: Indem auch er Ausblicke anbietet und den Bewohnern im Inneren mit einem sich auf 4,50 Meter aufweitenden Wintergarten einen Ort für Begegnung und Kommunikation bietet.
Die Einrichtungen, die in den letzten Jahren entstanden sind, tragen Namen wie Seniorenwohnen oder Seniorenzentrum, Betreutes Wohnen oder Seniorenresidenz, Integriertes Wohnen, Beschützendes Wohnen und Wohngemeinschaft oder Residencia Costa Tropical, wie etwa die Anlage des Evangelischen Johanneswerks Bielefeld, die in Südspanien errichtet wurde. Wie sie aussehen und wie ihre Grundrisse aufgeteilt sind, ob sie von außen eher geschlossen oder komplett verglast sind - die Frage nach dem Wohnen im Alter lässt sich auf viele Arten beantworten. Doch sie lässt sich nicht auf Äußerlichkeiten wie Titel und Fassaden reduzieren. Werbeversprechungen werden uns nicht helfen. Daher ist es Zeit, dass die Architekten und Stadtplaner den demografischen Wandel in unseren Städten schon heute gestalten. Das Thema "Wohnen mit Kindern" haben sie verschlafen. Wer weiß, wie unsere Alterspyramide aussehen würde, wenn Architekten, unterstützt von Arbeit- und Gesetzgebern an der Vereinbarkeit von Stadt und Kind, Arbeit und Familie gearbeitet hätten? Vielleicht nicht ganz so instabil wie ein verknautschter Pilz, den man mit einem kräftigen Niesen umpusten kann.
"Die Form folgt der Funktion" lautete das Credo der Architektur der Moderne. "Die Form fordert Aktion" müsste der Satz mit Blick auf die Alterspyramide heute lauten. Ärzte, Soziologen und Politiker müssten sich angesprochen fühlen. Und gerade auch die Architekten und Stadtplaner. Schließlich kennen die sich aus mit Problemen der Statik. Und sind heute daher mehr denn je gefragt; ihre baulichen Lösungen und städteplanerischen Maßnahmen werden beim Umbau unserer Gesellschaft dringen gebraucht.
Katharina Mütter